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Aktinomykose: Definition, Symptome und Diagnostik, Therapie

Von: Chưa được phân loại 05/04/2019
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Definition

Bei der Aktinomykose handelt es sich um eine seltene, subakute bakterielle In­fektionskrankheit, bei der sich Granulome mit ausgeprägter Tendenz zur Fistelbildung finden, die in über 90 % der Fälle in der Kopf-Hals­Region liegen. Das Krankheitsbild muss bei der Differenzialdiagnose von Mundboden- und Halsabszessen, aber auch von malignen Raum­forderungen beachtet werden.

Symptome und Diagnostik

Es besteht im Hals­bereich eine brettharte Verdickung mit der Aus­bildung von Knoten und Ulzerationen. Klinische Unterscheidungsmerkmale zu einem Abszess und bösartigen Tumoren sind die häufige Fistelbildung nach außen sowie die geringere Schmerzhaftigkeit der Aktinomykose. Die Allgemeinsymptome der Aktinomykose entsprechen denjenigen einer chro­nisch eitrigen Infektion (unregelmäßige Tempe­raturerhöhungen, Nachtschweiß), deren Ausprä­gung entsprechend abhängig von der Ausdehnung des Befundbildes ist. Im Vordergrund steht neben der Erregersicherung die CT als bildgebendes Verfahren, um die Ausdehnung der Erkrankung einschätzen zu können.

Therapie

Die Therapie besteht in einer Antibiose (Penicillin G, Erythromycin) und ggf. chirurgi­schen Maßnahmen.

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