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Clematis (Aufrechte Waldrebe)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 07/01/2019
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Vorkommen, Verwendung

Die Aufrechte Waldrebe (Clematis recta L.) hat ihre Standorte in Mittel- und Südeuropa. Die Homöopathie verwendet die Stengel, die Blüten und die Blätter zur Herstellung des Arzneimittels. Sie enthalten Anemonin und Anemonenkampfer.

Urtinktur

AG 1/3

Wirkung

Die Aufrechte Waldrebe wirkt hauptsächlich auf die Lymphknoten, die Brustdrüsen, die Hoden, die Vorsteherdrüse und die Harnröhre.

Anwendungsgebiete

Mit der Aufrechten Waldrebe werden chronische Lymphknotenentzündungen, Folgezustände nach Gonorrhoe (Tripper), Entzündungen der Vorsteherdrüse, Entzündungen der Nebenhoden, Entzündungen der Hoden, Harnröhrenverengungen, juckende Hautentzündungen sowie Schwellungen und Verhärtungen der Leistenlymphknoten und Brustentzündungen behandelt. Verwendet werden die Verdünnungen D 2, D 3, D 4 und Ampullen in der Verdünnung D 3.

Arzneimittelbild

Die Hauptsymptome des Arzneimittelbildes sind Brennen und Stechen in der Harnröhre mit schleimigem Ausfluß und erschwertem Wasserlassen, geschwollene Lymphknoten in den Leisten, am Hals und im Nacken, schmerzhaft geschwollene Hoden, Druckempfindlichkeit und Schwellung der weiblichen Brust, eine stärkere Regel als normal, die jedoch nur zwei Tage andauert, rheumatische Beschwerden mit anfallsweise auftretenden Nervenschmerzen und stark juckende Pustelausschläge. Alle Beschwerden verschlimmern sich durch Kälte, Bewegung und durch zurückgehaltene körperliche Ausscheidungen.

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