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Crocus (Safran)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 09/01/2019
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Vorkommen, Verwendung

Den Safran (Crocus sativus L.) trifft man in Südeuropa, Südrußland, China, Indien und Japan an. Verwendet werden die getrockneten Narbenschenkel. Sie enthalten ätherisches Öl, Carotinoidfarbstoffe, Carotin, fettes Öl, Protocrocin, Vitamin B2, Lycopin und Xanthophylle.

Urtinktur

D 1 AG 1/10

 

Wirkung

Der Safran wirkt speziell auf das Zentralnervensystem, die Gebärmutter und die Nase.

 

Anwendungsgebiete

Safran ist angezeigt bei Blutüberfüllung der weiblichen Geschlechtsorgane, Blutungen aus der Gebärmutter außerhalb der Regel, drohendem Abort, schmerzhafter Regelblutung, Hysterie mit läppischer Verhaltensweise, Krampfiieigung bei Frauen und Kindern und Nasenbluten. Bei den angegebenen Erkrankungen werden die Verdünnungen D 3, D 4 und Ampullen mit den Verdünnungen D 4, D 6 eingesetzt.

Arzneimittelbild

Erregung des Blutgefäßsystems und Einwirkung auf das Gehirn sind charakteristisch für das Arzneimittelbild des Safrans. Nach hohen Dosen kommt es zu Betäubungserscheinungen und Blutstauungen im Gehirn. Bei normalen Dosen kommt es zu Gebärmutterblutungen mit schwarzem, zähem, übelriechendem, klumpigem Blut, Delirien, Bewußtlosigkeit, Lidkrämpfen, Augenschwäche, Schleiersehen, begleitet von Blinzeln und Augenwischen, Muskelzukken, veitstanzähnlichen Bewegungen, Magenschmerzen und Blähungskoliken bei Kindern, Gefühlen ähnlich wie bei einer Scheinschwangerschaft bei hysterischen, nervenleidenden Frauen, übelriechendem Ausfluß und Hauterkrankungen. Die Beschwerden wechseln mit der Stimmungslage, die bald ausgelassen heiter, bald hoffnungslos traurig ist.

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