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Fucus vesiculosus (Blasentang)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 11/02/2018
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Vorkommen, Verwendung

Den Blasentang (Fucus vesiculosus L.) findet man im Norden an den Küsten des Atlantischen und Pazifischen Ozeans, an der Küste der Ostsee und des Weißen Meeres. Verwendet wird gereinigter und getrockneter Blasentang. Seine Wirkstoffe sind ß-Carotin, Vitamin C, Zucker, Fucoxanthin, Xanthophyll, Brom und relativ viel Jod.

Urtinktur

D 1 AG 1/10

Hinweis

Blasentang enthält viel Jod. Auf eine Jodüberempfmdlichkeit ist zu achten.

Wirkung

Der Blasentang wirkt auf die Schilddrüse, wodurch der tägliche Mindestenergieverbrauch steigt, und auf die Lymphknoten.

Anwendungsgebiete

Anwendung findet der Blasentang bei Fettleibigkeit, Lymphknotenschwellungen, Hauttuberkulose, Gefäßverkalkung, Kropf und Überfunktion der Schilddrüse. Der Blasentang ist ein stark wirkendes Gewebemittel. Wenn Fettleibigkeit vorliegt, muß höher dosiert werden, zum Beispiel 3mal 10 bis 20 Tropfen täglich in der Verdünnung D 1. Bei Gefäßverkalkung und Jodmangelkropf wird für längere Zeit eine Dosierung von täglich 3mal 5 bis 10 Tropfen in der Verdünnung D 1 benötigt, weil sich die Dosierung nach dem Jodgehalt des Mittels richtet. Bei Überfunktion der Schilddrüse sollten Sie mit der Dosierung vorsichtig sein, zum Beispiel täglich 3mal 5 Tropfen in Verdünnungen von D 3 bis D 6, je nach Lage des Falles. Ebenso sollten Sie bei Hauttuberkulose und Lymphknotenschwellungen verfahren. Ansonsten werden die Urtinktur, die Verdünnungen D 1 bis D 4 und Ampullen mit Verdünnungen ab D 4 angewendet.

Arzneimittelbild

Das Arzneimittelbild ist nicht näher beschrieben.

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