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Guajacum (Guajakharz)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 18/02/2019
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Vorkommen, Verwendung

Guajakharz wird vom Pockholzbaum (Guajacum offi­cinalis L. et G.) gewonnen, der auf den Antillen, an der Nordküste von Südame­rika und in Mittelamerika wächst. Das Harz tritt von selbst oder durch Schwefe­lung aus dem Holz aus. Es enthält ätheri­sches Öl, Saponine, Guajakharzsäure, Vanillin, Gujacol und Farbstoffe.

 

Urtinktur

D 1 AG 1/10

 

Wirkung

Guajakharz wirkt besonders auf die Atemwege (einschließlich Mandeln), auf die Muskeln und die Gelenke sowie das Lungenfell.

 

Anwendungsgebiete

Guajakharz dient zur Behandlung von chronischen Bronchi­tiden, Lungentuberkulose, Brustfellentzün­dungen, eitrigen Mandelentzündungen, Kehlkopf-Rachen-Entzündungen sowie zur Behandlung von chronischem Muskel- und Gelenkrheumatismus. Angewendet werden die Verdünnungen D 1, D 2, D 3, D 4 und Ampullen mit Verdünnungen ab D 6.

Arzneimittelbild

Die Symptome des Arzneimittelbildes sind Anschwellung der Mandeln bei trockenem Hals mit stechen­den Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, die sich beim Trinken bessern, allgemeines Krankheitsgefühl, quälender Hustenreiz mit Besserung durch Auswurf, wobei der Auswurf übelriechend und eitrig ist, eine wunde entzündete Luftröhre, Bruststiche beim Atmen, die in Ruhe aufhören, rheumatische Schmerzen in allen Muskeln und Gliedern, Spannungs- und Verkürzungsgefühl in der Muskulatur, Angst vor Bewegung und Berührung, Schweißgeruch und stinkender Auswurf.

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