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Kalium carbonicum (Kaliumcarbonat)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 01/03/2019
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Vorkommen, Verwendung

Bei Kaliumcarbonat (Kaliumsalz der Kohlensäure) handelt es sich um ein weißes, wasseranziehendes Pulver, das zur Herstellung des homöopathischen Arzneimittels verwendet wird.

 

Urtinktur

D 1 AG 1/10

 

Wirkung

Kaliumcarbonat wirkt auf den Vagusnerv, das Zentralnervensystem, das Herz, den Kreislauf, die Atemwege und den Magen-Darm-Trakt.

 

Anwendungsgebiete

Anwendung findet Kaliumcarbonat bei Übererregbarkeit des parasympathischen Nervensystems (Vagotonie), Erschöpfungszuständen, besonders nach Infektionskrankheiten, Herzmuskelschwäche, Neigung zur Bildung von Wasseransammlungen im Gewebe, Ausbleiben der monatlichen Regelblutung, Verdauungsstörungen (Dyspepsien) älterer Menschen, der Unfähigkeit zum Zurückhalten von Urin (Incontinentia urinae), bei chronischen Entzündungen der oberen Luft­wege, Hexenschuß und Hüftschmerzen. Eingesetzt werden die Verdünnungen D 3 bis D 30 und Ampullen mit der Verdün­nung D 4.

Arzneimittelbild

Typische Symptome des Arzneimittelbildes von Kaliumcarbo­nat sind Weinerlichkeit, Depressionen, ängstliche und nächtliche Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen, Reizung der Schleimhäute der Verdauungswege, Übel­keit und Brechreiz, Hartleibigkeit wegen Untätigkeit des Darms, Reizung der Schleimhäute der Atemwege, Heiserkeit mit Schleim im Hals und Schleim in der Brust, Entzündung der unteren Atemwege, Weißfluß, schmerzhafte Monatsblutung, ausgetrocknete Schleimhäute mit stechen­den Schmerzen, Neigung zu Wasseransammlungen im Gewebe, Wassersäcke in den Oberlidern, bei der geringster Anstrengung Herzstiche, Herzangst, Atemnot, körperliche Erschöpfung, harter Husten, Kurzatmigkeit, heftige, stechende Schmerzen in der Brust beim Atmen, Blä­hungskoliken, Verstopfung mit vergebli­chem Stuhldrang, mangelnder Sexualtrieb, Schmerzen und Schwächen in allen Gelenken und Gliedern, besonders im Rücken, kalte Füße, stinkender Fußschweiß, Schweiß am ganzen Körper und Rückenschmerzen.

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