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Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 05/03/2019
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Vorkommen, Verwendung

Bei Kaliumsulfat, dem Kaliumsalz der Schwefelsäure, handelt es sich um farblose Kristalle, die zur Herstellung des homöopathischen Arzneimittels herangezogen werden.

Urtinktur

D 1 AG 1/10

Wirkung

Kaliumsulfat wirkt auf die Schleimhäute der Luftwege, des Magens und der Gebärmutter, die Augenbindehäute und die Haut.

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete für Kaliumsulfat sind Lidrand- und Augenbindehautentzündungen, Mittelohrentzündungen, Kehlkopfentzündungen, Bronchitis, Rachenentzündungen, Weißfluß, Nierenentzündungen nach Scharlach und Magenschleimhautentzündungen. Behandelt wird mit den Verdünnungen D 2 bis D 30 und Ampullen mit der Verdünnung D 6.

Arzneimittelbild

Die Symptome des Arzneimittelbildes von Kaliumsulfat und der Wiesenküchenschelle ähneln einander sehr. Die Einnahme von Kaliumsulfat führt zu dickrahmigem, gelbem Sekret, niedergedrückter, weinerlicher Stimmung, Husten mit starkem Schleimrasseln auf der Brust, Rheumatismus mit wandernden Schmerzen, schleimigem oder wäßrigem Weißfluß, Hautjucken, Knötchenausschlägen, grindigen Ausschlägen auf dem Kopf und Unterschenkelgeschwüren mit gelblichen, manchmal übelriechenden Absonderungen. Der Husten verschlimmert sich im warmen Zimmer; er bessert sich in kühler, frischer Luft.

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