Help
Favorites list
Login/Register

Konventionelle Hörgeräte­versorgung

Von: Chưa được phân loại 24/01/2019
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...
Speichern Drucken

Einteilung:

Bei der konventionellen Hörgerätever­sorgung wird hinsichtlich der Bauform v. a. das Hinter-dem-Ohr-Gerät (HdO) und das Im-Ohr- Gerät (IO) verwendet . Die früher verwendeten Taschengeräte werden kaum noch verordnet.

 

Indikation

Ein Hörgerät ist indiziert, wenn der Hörverlust bei beidohriger Schwerhörigkeit auf dem besser hörenden Ohr zwischen 0,5 und 3 kHz in mindestens einer Frequenz 30 dB beträgt. Zusätzlich sind soziale und berufsspezifische Faktoren zu berücksichtigen. Hierbei spielt unter anderem eine Rolle, ob der Patient überhaupt ein Hörgerät möchte bzw. ob er damit zurecht kommt und es bedienen kann.

Aufbau

Hörgeräte bestehen aus einem Mikro­fon, einem Verstärker und einem Lautsprecher. Moderne Hörgeräte verfügen über so genannte Frequenzblenden zur Veränderung der Übertra­gungscharakteristik und einer automatischen Lautstärkekontrolle. Bei dem HdO-Gerät befin­den sich Mikrofon und Lautsprecher im oberen Teil des Gerätes, so dass der Schall außerhalb der Ohrmuschel aufgenommen werden kann. Vom Lautsprecher führt ein Kunststoffschlauch zum Gehörgang, der mit einem Ohrpassstück bzw. einer Otoplastik abgedichtet ist. Dadurch wird eine Rückkopplung zwischen dem in den Ge­hörgang abgestrahlten Schall und dem Mikrofon vermieden. IO-Geräte sitzen im Cavum conchae oder nur im Gehörgang. Hierbei bleibt die Cha­rakteristik des äußeren Ohres bei der Aufnahme des Schalls gewahrt, so dass ein Richtungshören sowie ein Verstehen von Sprache in geräuschvoller Umgebung möglich ist.

Comment:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.