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Lilium tigrinum (Tigerlilie)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 12/03/2019
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Vorkommen, Verwendung

Die Tigerlilie (Filium lancifolium Thunb.) ist in Ostasien beheimatet. Verwendet wird das frische, blühende Kraut, um das homöopathische Arzneimittel zu gewinnen. Seine Wirkstoffe sind noch unbekannt.

Urtinktur

AG 1/2

Wirkung

Die Tigerlilie ist ein ausgesprochenes Frauenmittel, das besonders auf die Gebärmutter und die Eierstöcke wirkt.

Anwendungsgebiete

Sie wird zur Behandlung folgender Erkrankungen angewendet: Senkungsbeschwerden der Gebärmutter, beginnender Gebärmuttervorfall, schmerzhafte Regelblutung mit Herzbeschwerden, ziehende Schmerzen in den Eierstöcken und Weißfluß. Die Tigerlilie gehört zu den wenigen Mitein, die bei Eageveränderung der Gebärmutter zu empfehlen sind. Verwendung finden die Verdünnungen D 2, D 3, D 4, D 6 und Ampullen mit Verdünnungen ab D 3.

Arzneimittelbild

Charakteristische Symptome des Arzneimittelbildes der Tigerlilie sind Senkungsbeschwerden der Gebärmutter mit lästigem Vorfallgefühl in der Scheide, dadurch andauernder Drang, die Gebärmutter durch Gegendruck zu stützen (Kreuzen der Beine, Tragen von Binden, Pressen der Hand gegen die Scham), Schmerzen und Wundheitsgefühl in der Beckenregion, wundmachender Ausfluß, Begleitung der Beschwerden durch Herzangst, Mannstollheit mit nervösem Herzklopfen, weinerliche, reizbare Stimmung, hektisches und aufbrausendes Benehmen, Angst vor unheilbarem Leid, Glaube, verrückt zu werden, Verzweifelung über das eigene Seelenheil, Schwindel und Stirnkopfschmerzen.

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