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Magnesium sulfuricum (Magnesiumsulfat)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 17/03/2019
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Vorkommen, Verwendung

Magnesiumsulfat wird in der Natur als Kieserit und Bittersalz gefunden. Das homöopathische Arzneimittel wird aus trockenem Magnesiumsulfat hergestellt.

Urtinktur

D 1 AG 1/10

Wirkung

Magnesiumsulfat wirkt besonders auf das Zentralnervensystem, die Leber, die Gallenwege, die Gallenblase und den Magen-Darm-Kanal.

 

Anwendungsgebiete

Magnesiumsulfat wird angewandt zur Behandlung von Gal-lenblasenentzündungen, Leberleiden, Gelbsucht, Magenschleimhaut- und Magen-Darm-Entzündungen. Ansonsten hat Magnesiumsulfat die gleichen Anwendungsgebiete wie Magnesiumcarbonat. Es werden die Verdünnungen D 3, D 4, D 6, D 12 und Ampullen mit Verdünnungen ab D 4 eingesetzt.

Arzneimittelbild

Das Arzneimittelbild von Magnesiumsulfat entspricht im wesentlichen dem von Magnesiumcarbonat, jedoch treten die Symptome an der Leber, an den Gallengängen, der Gallenblase und dem Magen-Darm-Trakt deutlicher hervor. Es besteht Widerwillen gegen Fleisch und Fett; Verstopfung und Durchfall treten im Wechsel auf; Zustände, ähnlich wie sie die Reisekrankheit hervorruft, und die Bereitschaft zu Krämpfen sind weiterhin typisch. Der Stuhl ist oft hell wie Lehm. Die Beschwerden verschlimmern sich frühmorgens und bessern sich in kühler, frischer Luft.

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