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Masern bei Kindern: Ursachen, Beschwerden und Selbsthilfe

Von: Dr. med Heike Bueß-Kovacs 02/01/2019
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Die Masern heißen im Lateinischen Morbilli und lösen eine hoch ansteckende Kinderkrankheit mit Hautausschlag aus.

Masern Ursachen

Masern werden durch ein Virus übertragen, das über die Atemwege in den Organismus gelangt. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit, beträgt zehn bis 14 Tage.

Masern Beschwerden

Das Kind ist appetitlos, schläfrig und matt. Dann kommt es zu einem plötzlichen Fieberanstieg bis zu 40 °C, Kopfschmerzen. Lichtscheu, Schnupfen und trockenem Husten, Bindehautentzündung sowie kleinen weißen Pusteln im Mund. Das Fieber fällt am zweiten Tag und steigt am dritten wieder an. Nach etwa dem vierten Tag breitet sich langsam am ganzen Körper ein Ausschlag aus. Es sind erst hellrote kleine Pünktchen, die später dunkler werden und zusammenfließen. Auch im Gesicht zeigen sich die rosafarbenen bis violetten Flecken.

Wann zum Arzt?

Bei Verdacht auf Masern sollten Sie den Kinderarzt zurate ziehen, damit er die Krankheit sicher diagnostizieren und mögliche andere Erkrankungen ausschließen kann. Auch wenn Ihr Kind sehr hoch fiebert, ist es besser den Kinderarzt zu konsultieren.

Masern Behandlung

Im Allgemeinen ist keine besondere Therapie nötig. Der Arzt muss das Kind jedoch genau untersuchen, weil Masern in manchen Fällen zu Komplikationen wie einer Lungen- oder Gehirnentzündung führen können. Gegen hohes Fieber kann der Kinderarzt fiebersenkende Mittel wie Paracetamol verschreiben.

Masern Selbsthilfe

– Ihr Kind sollte im Bett liegen und viel Ruhe und Zuwendung haben.
– Achten Sie darauf, dass es viel trinkt, am besten Tee, Mineralwasser und verdünnte Säfte.
– Eine Teemischung aus Linden- und Holunderblüten regt den Körper Ihres Kindes zum Schwitzen an und unterstützt die Stoffwechselaktivität, sodass Entzündungsstoffe schneller abgebaut werden und der Organismus wieder regenerieren kann.
– Körperabwaschungen mit lauwarmem Essigwasser wirken belebend und ausgleichend auf Ihr krankes Kind.

Masern Vorbeugung

Gegen Masern gibt es eine Impfung, die in Kombination mit Mumps und Röteln verabreicht wird und gut verträglich ist. Diese Impfung schützt auch vor der gefürchteten Komplikation der Masern-Enzephalitis, also der Gehirnentzündung.

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