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Mezereum (Seidelbast)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 26/03/2019
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Vorkommen, Verwendung

Der Seidelbast (Daphne mezereum L.), auch Kellerhals genannt, findet sich in Europa und Nordasien. Verwendet wird die frische, vor Beginn der Blüte gesammelte Zweigrinde. Ihre Inhaltsstoffe sind Daphnin, Umbelliferon, Äpfelsäure und Harz.

Urtinktur

AG 1/3

Hinweis

Das Mittel ist gesondert aufzubewahren.

Wirkung

Seidelbast wirkt besonders auf die Haut und die peripheren Nerven.

Anwendungsgebiete

Anwendung findet der Seidelbast bei Hautentzündungen, Hautrötungen, Juckreiz, Eiterflechte, Gürtelrose und anfallweise auftretenden Nervenschmerzen. Eingesetzt werden die Verdünnungen D 3, D 4 und Ampullen mit den Verdünnungen D 4, D 6.

Arzneimittelbild

Die Symptome des Arzneimittelbildes sind Hautentzündungen mit unerträglichem Juckreiz und Bläschen, die zu dicker Schorf- und Eiterbildung neigen und mit Schmerzen, ähnlich wie bei einer Gürtelrose, einhergehen, schlimme Nervenschmerzen im Gebiet des Trigeminusnervs, anfallartige Schmerzen im Auge (Ciliameuralgie), ziehende, bohrende, nagende und brennende Nervenschmerzen, die sich über die befallenen Körperteile erstrecken und mit Kältegefühl verbunden sind. Die Symptome verschlimmern sich durch Kälte und Wärme.

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