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Plantago major (Breitblättriger Wegerich)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 28/04/2019
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Vorkommen, Verwendung

Der Breitblättrige Wegerich (Plantago major L.) ist in Europa, Asien und Nordamerika zu finden. Verwendet wird das frische Kraut, das die Iridoide Aucubin und Catapol sowie Loliolid, Tyrosol und zahlreiche Phenolsäuren enthält.

Urtinktur

AG 1/2

Wirkung

Besondere Wirksamkeit entfaltet der Breitblättrige Wegerich auf einige Nerven im Gesichtsbereich (Nervus Trigeminus, Nervus alveolaris superior und Nervus alveolaris inferior) und die Blase.

Anwendungsgebiete

Bei Zahnschmerzen, Nervenschmerzen im Gesichtsbereich und nächtlichem Bettnässen ist dieses Mittel angezeigt. Verwendet werden die Urtinktur, die Verdünnung D 2 und Ampullen der Verdünnung D 3.

Arzneimittelbild

Zum Arzneimittelbüd des Breitblättrigen Wegerichs gehören folgende Symptome: heftige Zahnschmerzen mit Speichelfluß, Ohrenschmerzen, anfallweise auftretende, heftige Nervenschmerzen im Gesichtsbereich, heftige Kopfschmerzen, Drang zum häufigen Blasenentleeren, plötzlich einsetzende Harnflut (Urina spastica), Schwäche der Blasenschließmuskulatur und nächtliches Einnässen. Der Breitblättrige Wegerich wird auch äußerlich angewendet. Man mischt die Urtinktur mit Glycerin und träufelt sich diese Mischung bei Mittelohrentzündungen in den Gehörgang oder nutzt sie zum Aufpinseln bei Zahnschmerzen. Außerdem soll der Breitblättrige Wegerich Widerwillen gegen Tabak hervorrufen (Urtinktur oder Verdünnung D 1). Ferner soll er auch gegen die beim Entwöhnen von Tabak auftretenden Schlafstörungen wirksam sein.

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