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Rhus toxicodendron (Giftsumach)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 14/05/2019
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Vorkommen, Verwendung

Der Giftsumach (Rhus toxicodendron L.) wird in Deutschland angebaut, ist aber in Nordamerika beheimatet. Verwendet werden die frischen Triebe und Blätter, die Urushiol, Fisetin, Gallusgerbsäure und Rhamnose enthalten, um das homöopathische Arzneimittel herzustellen.

Urtinktur

AG 1/2

Hinweis

Das Mittel ist gesondert aufzubewahren.

Wirkung:

Die spezielle Wirkung des Giftsumachs erstreckt sich auf die Muskeln, die Gelenke, die Haut, die peripheren Nerven, die Schleimhäute, den Magen-Darm-Kanal, das Bindegewebe und das Zentralnervensystem.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete für das Mittel sind akuter und weniger akuter Gelenkrheumatismus, Schiefhals, Hexenschuß, Nervenentzündungen, Nervenschwäche, ganz besonders Ischiasschmerzen, Hautentzündungen mit starker Blasenbildung oder Eiterbläschen, Eiterausschläge, Verstauchungen, Verdrehungen und Verrenkungen. Eingesetzt werden die Verdünnungen D 2, D 3, D 4, D 5, D 6, D 12 und Ampullen mit den Verdünnungen D 4, D 6, D 8, D 10 und höher.

Arzneimittelbild

Charakteristische Symptome des Arzneimittelbildes des Giftsumachs sind große Unruhe, Depressionen, unaussprechliche Angst, besonders abends und nachts, Hang zum Alleinsein und zum Weinen, Niedergeschlagenheit mit schlimmen Befürchtungen für die Zukunft, Gereiztheit des gesamten Nervensystems, Ablagerungen im Bindegewebe, Eiterungen in der Unterhaut, rheumatische Schmerzen in den Bändern, Sehnen und Muskeln, die sich bei Durchnässung verschlimmern, Gelenksteifigkeit mit ziehenden, spannenden, reißenden rheumatischen Schmerzen, besonders Nackensteife und Rückenschmerzen (überwiegend in der Lendenregion), Hautausschläge mit Quaddeln und Eiterbläschen, die brennen und jucken und – da sie sehr hartnäckig sind häufig wiederkehren, entzündliche Schwellungen der Schleimhäute des Magen-Darm-Kanals mit Koliken und blutigen, jedoch schmerzlosen Durchfällen und fieberhafte Herzbeschwerden. Typisch für alle Symptome ist, daß sie mit einer erregbaren, reizbaren Unruhe einhergehen, daß sie sich in Ruhe verschlimmern und durch Bewegung bessern. Dies gilt besonders für die Gelenke. Nässe und Kälte sind weitere Faktoren, die zur Verschlimmerung der Symptome beitragen.

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