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Sarothamnus scoparius (Besenginster)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 22/05/2019
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Vorkommen, Verwendung

Der Besenginster (Cytisus scoparius [L.] Link) ist in West- und Südwesteuropa beheimatet. Verwendung finden die frischen, gelben Blüten, die eine Vielzahl von Wirkstoffen enthalten. Dazu zählen Spartein, Scoparin, Tyramin und Oxytyramin, Terephthalsäuredimethylester, Carotine, Genistin und Flavonglykoside.

Urtinktur

AG 1/3

Wirkung

Der Besenginster wirkt auf das Zentralnervensystem, den Herzmuskel, das Reizleitungssystem des Herzens und die Nieren. In größeren Mengen wirkt der Besenginster wassertreibend.

Anwendungsgebiete

Mit dem Mittel werden behandelt Herzmuskelschäden mit Störungen des Herzrhythmus, außerplanmäßige Herzschläge (Extrasystolen), zu schnelle Herzschlagfolgen und einige Formen der Herzschwäche. Angewendet werden die Urtinktur, die Verdünnung D 2 und Ampullen ab der Verdünnung D 3.

Arzneimittelbild

Zum Arzneimittelbild des Besenginsters gehören folgende Symptome: Blutandrang zum Kopf und dadurch entstehende Beschwerden, wie zum Beispiel Schwindel, Benommenheit und Reizbarkeit; Herzbeklemmung, Herz-klopfen, nächtliche Herzangst, beschleunigter und unregelmäßiger Puls, Atemnot, starkes Pulsieren in den großen Blutgefäßen, starker Harndrang und leichte rheumatische Beschwerden.

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