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Scharlach: Ursachen, Selbsthilfe

Von: Chưa được phân loại 10/12/2017
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Beschwerden

Zwei bis drei Tage nach der Ansteckung steigt das Fieber plötzlich bis 41 °C an.
Kopfschmerzen, starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden kommen hinzu. Vielfach erbricht sich das Kind ein- oder zweimal.

Zwei Tage später steigt das Fieber erneut an, und der für Scharlach typische Ausschlag wird sichtbar: viele dicht nebeneinander liegende, rote, raue Flecken, von der Größe von Stecknadelspitzen, ähnlich rotem Samt. Beim Draufdrücken verblassen die Flecken.

Der Ausschlag beginnt im Brustbereich und in der Leistengegend. Dann breitet er sich über den Körper aus, das Gesicht bleibt allerdings meist verschont. Nach ein bis zwei Wochen schuppt sich die Haut, an Händen und Füßen kann sich die oberste Hautschicht sogar in Fetzen ablösen. Weitere typische Scharlachzeichen: rote Wangen, geschwollene, belegte Zunge mit leuchtend roten Punkten (Himbeer oder Erdbeerzunge); geschwollene, schmerzhafte Lymphknoten an Hals und Kiefer.

Ursachen

Infektion mit Bakterien (Streptokokken).
Das Erkrankungsrisiko steigt
Wenn in der Umgebung Scharlach aufgetreten ist. Scharlach ist in der kalten Jahreszeit häufiger.

Mögliche Folgen und Komplikationen

Seit Scharlach mit Antibiotika behandelt werden kann, hat er seinen Schrecken weitgehend verloren. Früher war Scharlach gefürchtet, weil die Krankheit sehr schwer verlaufen konnte und einzelne Organe besonders befallen sein konnten. Um dem zu begegnen, wurden die kranken Kinder etwa sechs Wochen lang im Bett gehalten. Folgekrankheiten des Scharlach können Herzmuskelentzündung, rheumatisches Fieber und Nierenentzündung sein.

Vorbeugung

Fünf Tage nach der Einnahme von Antibiotika ist ein scharlachkrankes Kind nicht mehr ansteckend. Ohne den Einsatz von Antibiotika besteht wochenlang Ansteckungsgefahr. Bis zum Ende dieser Gefahrenzeit muss das Kind zu Flause bleiben.

Manchmal müssen auch die Personen, die mit einem scharlachkranken Kind Zusammenleben, Antibiotika schlucken.

Wann zur Ärztin oder zum Arzt?

• Beim Verdacht auf Scharlach. Wegen der Ansteckungsgefahr sollten Sie Kinderärztin oder -arzt vorher telefonisch auf den Verdacht aufmerksam machen.
• Sofort in die kinderärztliche Praxis oder in eine Kinderklinik, wenn
die Körpertemperatur trotz Fieber senkender Medikamente nicht unter 40 °C sinkt.
• das Kind Krämpfe bekommt.
• das Kind benommen und sehr unruhig wirkt.
• sich das Kind stark erbricht und Durchfall bekommt.

Selbsthilfe

Halsschmerzen, (Seite 529); Kopfschmerzen, (Seite 402). Den Hals kann man mit einer Eiskrawatte kühlen (Kältepackung, Seite 858).

Behandlung

Beim Verdacht auf Scharlach muss immer die Kinderärztin oder der -arzt gerufen werden. Ein scharlachkrankes Kind sollte unbedingt mit Antibiotika behandelt werden. Überdies muss es weiterhin genau beobachtet und untersucht werden (Harnuntersuchungen, Rachenabstriche).

Selbsthilfe

Halsschmerzen, (Seite 529); Kopfschmerzen, (Seite 402). Den Hals kann man mit einer Eiskrawatte kühlen (Kältepackung, Seite 858).

Behandlung

Beim Verdacht auf Scharlach muss immer die Kinderärztin oder der -arzt gerufen werden. Ein scharlachkrankes Kind sollte unbedingt mit Antibiotika behandelt werden. Überdies muss es weiterhin genau beobachtet und untersucht werden (Harnuntersuchungen, Rachenabstriche).

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