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Spiraea ulmaria (Mädesüß)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 07/06/2019
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Vorkommen, Verwendung

Das Mädesüß (Filipendula ulmaria [L.] Maxim.), auch Wiesenkönigin genannt, ist über die nördlichen, gemäßigten Zonen verbreitet. Zur Herstellung des homöopathischen Mittels wird die frische Wurzel verwendet. Sie enthält viele Wirkstoffe, darunter das Glykosid Gaultherin, Salicylsäure und ätherisches Öl.

Urtinktur

AG 1/3 Wirkung: Das Mädesüß wirkt auf die Muskeln, die Gelenke, die Gelenkinnenhäute, die Nieren, die Schweißdrüsen und die Haut. Es wirkt Wasser- und Schweißtreibend.

Anwendungsgebiete

Eingesetzt wird das Mädesüß zur Behandlung von Muskel- und Gelenkrheumatismus, rheumatischen Wasseransammlungen, Brustfellentzündungen sowie bei akneartigen Hautausschlägen. Verwendung finden die Urtinktur, die Verdünnung D 2 und Ampullen, die jedoch seltener gebraucht werden, ab der Verdünnung D 3.

Arzneimittelbild

Charakteristische Symptome des Arzneimittelbildes sind akute Anfälle von wandernden rheumatischen und gichtbedingten Muskel- und Gelenkschmerzen mit Ergüssen und der Neigung, Wasser einzulagern, Atemnot, Herzklopfen, starke Schweißausbrüche, akneartige, juckende Hautausschläge, Blutandrang zum Kopf mit Ohrensausen und begleitendem Schwindel und durch Gicht hervorgerufene Nieren- und Blasenerkrankungen. Das Mädesüß wird auch manchmal die »vegetabilische Salicylsäure der Homöopathie« genannt. Nässe und Bewegung verschlimmern die Beschwerden.

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