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Staphisagria (Stephanskraut)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 12/06/2019
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Vorkommen, Verwendung

Das Stephanskraut (Delphinium staphisagria L.) ist in Südeuropa beheimatet. Verwendet werden die getrockneten, reifen Samen, deren Wirkstoffe die Alkaloide Delphinin (dem Aconitin ähnlich) und Staphisin sowie fettes Öl sind.

Urtinktur

D 1 AG 1/10

Hinweis

Das Mittel ist gesondert aufzubewahren.

Wirkung

Die Wirkung des Stephanskrautes erstreckt sich auf das Zentralnervensystem, das vegetative Nervensystem, die Haut, die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane und den Magen-Darm-Kanal.

Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete für das Mittel sind Nervenschwäche, reizbare Schwäche, sexueller Krankheitswahn, Fehlregulationen im vegetativen Nervensystem, niedriger Blutdruck, Schlaffheit der Magenmuskulatur, Verstopfung, Lidrand- und Augenbindehautentzündung, Gerstenkörner, Entzündungen des Tränensacks, schmerzhafte Regelblutung, Juckreiz am Scheideneingang, Samenergüsse im Schlaf, Beschwerden der Vorsteherdrüse mit Entzündungen der Blase, Reizblase sowie Grind- und Eiterausschläge. Eingesetzt werden die Verdünnungen D 3, D 4 und Ampullen ab der Verdünnung D 6.

Arzneimittelbild

Das Arzneimittelbild des Stephanskrautes zeigt folgende Symptome: zornige, gereizte, launische Stimmung, Verärgerung, Verdrießlichkeit, Menschenscheu, leichtes Beleidigtsein, wenig Freude am Leben, Ärger über Dinge, die einen nicht persönlich angehen, krankhafte sexuelle Vorstellungen, Neigung zum Liegen, Müdigkeit und Elendsgefühl beim Erwachen, Kraftlosigkeit der Muskeln, brennende, juckende Hautausschläge, schlecht heilende Hautausschläge, Gesichtsschmerzen, Zahnkaries, hohläugiges, blasses Aussehen, Magenschwäche, Magendruck, Brechwürgen, Durchfälle, Verlangen nach Reizmitteln, geschlechtliche Reizbarkeit der Frauen, Harndrang und Brennen in der Harnröhre, das beim Wasserlassen aufhört. Die Symptome verschlimmern sich durch Ärger, Kummer und sexuelle Ausschweifungen sowie beim frühen Aufstehen; sie bessern sich im Sitzen und im Liegen.

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