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Sticta pulmonaria (Lungenmoos)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 13/06/2019
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Vorkommen, Verwendung

Das Lungenmoos (Lobaria pulmonaria [L.] Hoflfn., Sticta pulmonaria), auch Lungenflechte genannt, ist über die ganze Erde verbreitet. Es wächst – ohne zu parasitieren – auf den Bäumen. Für die Homöopathie wird nur das in Amerika auf dem Zuckerahorn wachsende Lungenmoos gesammelt, das zunächst getrocknet wird. Die Flechte enthält Bitterstoff, Stictinsäure, Norstictinsäure, Schleimstoffe, Arabit und Nuclease.

 

Urtinktur

AG 1/3

Wirkung

Das Lungenmoos wirkt speziell auf die Schleimhaut der oberen Luftwege.

Anwendungsgebiete

Anwendung findet das Mittel bei Schnupfen, trockener Entzündung der unteren Atemwege, Reizhusten, Grippehusten, Keuchhusten, Husten bei Masern und Rachen-Kehlkopf-Entzündungen. Behandelt wird mit den Verdünnungen D 2, D 3, D 6 und mit Ampullen, jedoch seltener, ab der Verdünnung D 4.

Arzneimittelbild

Charakteristische Symptome des Arzneimittelbildes sind trockene Nasen- und Bronchialschleimhaut, die besonders empfindlich gegen kalte Luft ist, quälender Reizhusten und trockener, bellender, kruppartiger Husten mit wenig Auswurf. Der Husten verschlimmert sich nachts und in kalter Luft.

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