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Störungen des Wasserhaushalts

Von: Dr., Professorin Maria Mischo-Kelling ( mehr) 26/12/2017
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Überwässerung

Eine Hyperhydratation kommt zustande durch mangelnde Wasserausscheidung über die Niere, bei Oligoanurie oder durch eine exzessive Wasserzufuhr z. B. im Rahmen einer fehlbilanzierten Infusionstherapie.

Klinische Symptome sind ödematöses Gesicht, Ödeme der Beine und am Körper, in schweren Fällen Lungenödem. Laborchemisch auffallend ist ein erniedrigter Hämatokritwert; der zentrale Venendruck (ZVD) ist erhöht. Therapeutisch kommt eine Steigerung der Wasserausscheidung durch Diuretika in Frage, adäquate Flüssigkeitszufuhr; bei akutem Nierenversagen oder fortgeschrittener Niereninsuffizienz ist maschinelle akute Ultrafiltration erforderlich.

Wassermangel

Eine Dehydratation entsteht durch verminderte Flüssigkeitszufuhr oder durch gesteigerte Wasserverluste über die Haut und über die Nieren. Auffallende klinische Symptome sind trockene, faltige Haut, trockene Zunge, Somnolenz und eventuell Fieber. Laborchemisch auffallend ist ein erhöhter Hämatokrit, der ZVD ist erniedrigt. Therapeutische Maßnahmen: ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und eventuell von Elektrolyten oral oder als Infusion.

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