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Tarantula (Tarantel)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 18/06/2019
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Vorkommen, Verwendung

Die Taranteln (Lycosa fasciiventris Duf.) sind braun, beige und schwarz gemusterte Spinnen, die im Mittelmeergebiet verbreitet sind. Sie leben in Erdröhren und gehen nachts auf Beutefang. Das homöopathische Mittel wird hergestellt, indem man das Tier in 90%igem Alkohol tötet und zerquetscht. Der wichtigste, darin enthaltene Wirkstoff ist Arachnolysin.

Urtinktur

D 1 AG 1/10

 

Wirkung

Das Mittel wirkt besonders auf das Zentralnervensystem, die Spinalnerven und das sexuelle Verhalten.

Anwendungsgebiete

Anwendung findet das Mittel bei sexueller Übererregbarkeit, Mannstollheit, Juckreiz am Scheideneingang, Hysterie, Veitstanz (Chorea), Nackensteifigkeit und multipler Sklerose. Behandelt wird mit den Verdünnungen D 4, D 6, D 12 und mit Ampullen mit den Verdünnungen D 4, D 6, D 12 und höher.

Arzneimittelbild

Die Symptome, die von diesem Mittel hervorgerufen werden, fügen sich zu folgendem Arzneimittelbild zusammen: große muskuläre Unruhe, Schlaflosigkeit, Herzangst, ständiger Bewegungsdrang, sexuelle Übererregbarkeit mit moralischer Enthemmung, schneller Wechsel der Gemütsstimmung mit unnatürlicher Heiterkeit und übertriebener Gestik, Kältegefühl im ganzen Körper, Veitstanz, der sich bis in die Nacht fortsetzt, Hysterie mit großer Unruhe, sehr starke Regelblutungen mit Juckreiz am Scheideneingang, schmerzhafte Dauererektion des männlichen Gliedes (Priapismus) und nächtliche Samenergüsse. Die Beschwerden treten in regelmäßigen Abständen auf und verschlimmern sich nachts, in Ruhe, im Schlaf, durch Tabakrauchen und nach Geschlechtsverkehr.

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