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Traumen des Mittelgesichts und der Frontobasis

Von: Chưa được phân loại 20/02/2019
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Unmittelbar nach dem Trauma steht die Kontrol­le der Vitalzeichen (Blutdruck, Puls, Atmung, Pupillendifferenz, aber auch Sehvermögen oder Doppelbilder) im Vordergrund. Nach einem stumpfen Trauma des Gesichts besteht in der Regel eine mehr oder weniger ausgeprägte Schwellung bzw. Hämatome der Gesichtsregion (Augen, äußere Nase).

Die Nase kann tamponiert sein, es können aber auch so Sekretabsonderungen auftreten. Das verordnete Antibiotikum ist regelmäßig zu verabreichen. Die Patienten sollten, wenn mög­lich, mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden, zusätzlich muss die Gesichtsschwellung gekühlt werden. Unterstützend können hier antientzünd­liche Medikamente gegeben werden (Serrapeptase – Aniflazym®). Auch können Schmerzen, entweder beim Kauen oder durch die liegende Tamponade bestehen.

Beim Vorliegen einer Rhino- oder Otoliquorrhö sollte die Absonderung von Liquor nicht noch zu­sätzlich provoziert werden. Bei einer Sekretion aus Nase (Blut, Sekret, Liquor) ist eine „Nasenschleu­der“ erforderlich, die nach Bedarf gewechselt wird . Zusätzlich können Zellstoff oder Vorlagen die Kleidung oder die Bettwäsche vor Verunreinigungen schützen. Da bei frisch Verletz­ten oft Blut oder ähnliches an den Haaren klebt, sollte unter den Kopf ein Flies gelegt werden.

Je nach Zustand und weiterer Therapie wird der Ernährungsplan erstellt. Bei Frakturen des Alveolarkammes oder des Unterkiefers ist die Kaufunktion eingeschränkt, so dass flüssige bzw. breiige Kost erforderlich ist. Bei anstehender OP ist eine entsprechende Vorbereitung des Patienten notwendig, der zunächst parenteral ernährt werden muss.

 

Zusammenfassung

Im Bereich der äußeren Nase kommt ein Hauptteil der bekannten Haut­erkrankungen vor, wobei die Nase aufgrund ihrer exponierten Position v. a. bei Wärme und Kälte besonders anfällig ist.

Die Entzündung der Nasenhaupthöhle be­schränkt sich auf eine Entzündung der Nasen­schleimhaut (Rhinitis). Sie kann sehr unter­schiedliche Ursachen haben. Der Übergang zur begleitenden Entzündung der NNH (Sinusitis) ist fließend. Diese Entzündungen werden in akute und chronische Formen unterteilt.

Man kann Formfehler der äußeren und der inneren Nase unterscheiden.

Das Nasenbluten ist ein häufiges, in den meisten Fällen harmloses Symptom und kann Ausdruck verschiedener Krankheitsbilder sein. Knöcherne Verletzungen der Nase oder der NNH kommen bei Sport- und Verkehrsunfällen häufig vor, wobei es sich um gedeckte Frakturen handelt.

Bei Tumoren im Gesichtsbereich handelt es sich meist um Malignome. Gutartige Tumoren sind in der Nasenhaupthöhle und NNH selten, während bösartige Tumoren v. a. im höheren Lebensalter auftreten.

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