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Valeriana (Baldrian)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 28/06/2019
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Vorkommen, Verwendung

Der Baldrian (Valeriana officinalis L.) ist in Europa, Asien und Nordamerika zu finden. Verwendet wird die getrocknete Wurzel. Sie enthält die Wirkstoffe Isovaleriansäureester, Valepotriate, die Alkaloide Valerin, Chatinin, Actinidin und Valerianin, das stark sedativ wirkt, sowie Cholin, verschiedene Säuren und Baldrinal.

Urtinktur

D 1 AG 1/10

 

Wirkung

Baldrian wirkt beruhigend auf das gesamte Nervensystem.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete für Baldrian sind sehr vielseitig: Nervenschwäche, Hysterie, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Neigung zu Krämpfen, Ohnmachtsanfälle, Reizung des Rückenmarks, Reizung zentralnervöser Zentren, plötzlich auftretende Nervenschmerzen, Hexenschuß, Schwäche in den Beinen, nervöse Herzbeschwerden, eingebildetes Fremdkörpergefühl im Hals (Globus hystericus), Magenkrämpfe, Blähsucht und Beschwerden in den Wechseljahren. Angewandt werden die Verdünnung D 2 und Ampullen mit Verdünnungen ab D 4.

Arzneimittelbild

Die Symptome des Arzneimittelbildes von Baldrian sind: ein Gefühl, als ob der Hals zusammengeschnürt sei, Fremdkörpergefühl sowie das Gefühl von Hitze und Kratzen im Hals, Unruhe, Schlaflosigkeit, überreizte Sinne, plötzlich ruckweise in der Stirn auftretende Kopfschmerzen mit Schwindel; Krämpfe, Ohnmachtsanfälle, Mattigkeit, Schwäche in den Knien und in den Beinen (besonders in Ruhe), Gliederzucken, -ziehen und -reißen, das sich wie elektrische Schläge anfühlt, (Bewegung bessert hier die Beschwerden), in regelmäßigen Abständen auftretende, sehr heftige Gesichtsschmerzen, häufiger Harndrang, sexuelle Erregung, Magenkrämpfe, Sodbrennen, Übelkeit, Heißhunger, fades Aufstoßen, Herzangst, Herzklopfen mit Blutwallungen, fliegende Hitze, Schweißausbrüche, Schmerzen und Steifheit im Kreuz sowie Fersen- und Achillessehnenschmerz. Abends, nachts, in Ruhe und nach anstrengender Tätigkeit verschlimmern sich die Beschwerden; bei Beschäftigung, Bewegung und durch Reiben werden sie besser.

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