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Viola tricolor (Ackerstiefmütterchen)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 03/07/2019
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Vorkommen, Verwendung

Das Ackerstiefmütterchen (Viola tricolor L.) wächst in ganz Europa. Es ist vor allem in Frankreich, Deutschland, der Tschechoslowakei und den Balkanländern zu finden. Es wird während der Blütezeit gesammelt und noch frisch verwendet. Zu seinen wirksamen Substanzen zählen Violutosid, Violanin, Viola-Quercitrin und Scoparin.

Urtinktur

AG 1/2

Wirkung

Das Ackerstiefmütterchen wirkt auf die Haut, die Lymphknoten und den Magen-Darm-Kanal.

Anwendungsgebiete

Angewendet wird das Ackerstiefmütterchen zur Behandlung von Entzündungen der Haut und der lymphatischen Gewebe, die auf Veranlagung beruhen. Außerdem dient das Ackerstiefmütterchen zur Behandlung von Milchschorf, Eiterflechten, tuberkulösen Hautausschlägen, Juckreiz am Scheideneingang, Entzündungen der Eichel und der Vorhaut des männlichen Gliedes sowie Blasenentzündungen. Außer der Urtinktur wird hauptsächlich die Verdünnung D 3 eingesetzt. Ampullen werden kaum verwendet, stehen aber ab der Verdünnung D 3 zur Verfügung. Die Urtinktur verwendet man auch äußerlich zu Bädern.

Arzneimittelbild

Die Symptome, die das Ackerstiefmütterchen hervorruft, lassen sich zu folgendem Arzneimittelbild zusammenfassen: traurige, verdrießliche Stimmung, Magen-Darm-Entzündung, übelriechender Urin, der an Katzenham erinnert, übermäßige Harnausscheidung, Entzündung der Eichel und der Vorhaut, Entzündung der Harnröhre, chronische Entzündungen der Haut im Gesicht und an den Ohren, Hitzepickel am ganzen Körper, die sich eitrig eintrüben und mit Krustenbildung abheilen, und häufiger Drang zum Wasserlassen.

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