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Vipera berus (Kreuzotter)

Von: Josef Heinrich P.Kreuter 04/07/2019
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Vorkommen, Verwendung

Die Kreuzotter (Vipera berus L.) ist in Mittel- und Nordeuropa beheimatet. Sie hat sehr unterschiedliche Lebensräume, bevorzugt aber Heidemoore. Auf dem Rücken trägt sie ein dunkles Zickzackband, an dem sie zu erkennen ist. Die Homöopathie verwendet das frische Gift ihrer Drüsen. Es enthält Substanzen (Hämotoxine), die das Blut schädigen.

Urtinktur

AG 1/100 +

Hinweis

Das Mittel ist bis einschließlich der Verdünnung D 3 verschreibungspflichtig, da das Schlangengift bei unsachgemäßer Anwendung in niedrigen Verdünnungen wie schon genannt – das Blut zu schädigen vermag. Ärztlicher Rat ist angezeigt. Wirkung: Das Gift der Kreuzotter wirkt auf das Zentralnervensystem, das Herz, die Gefäße und das Blut.

Anwendungsgebiete

Es dient zur Behandlung von Kreislaufschwäche und Kreislaufkollaps. Außerdem werden damit Entzündungen der Lymphgefäße und der Lymphknoten sowie Entzündungen der Krampfadern behandelt. Auch fressende Geschwüre, schlaffe Lähmungen und Herzanfälle (Angina pectoris) lassen sich damit bessern. Bei Bauchfellentzündungen, Brechdurchfällen, Verschleppung von Blutgerinnseln in der Blutbahn und schweren Infektionskrankheiten mit Erregern in der Blutbahn wird es als Zusatzmittel verwendet. Eingesetzt werden die Verdünnungen D 6, D 8 und Ampullen mit denselben Verdünnungen.

Arzneimittelbild

Die Symptome des Arzneimittelbildes sind große Angst, akute Kreislaufschwäche, Kreislaufkollaps, eiskalte, blauverfärbte Haut, kalter Schweiß, akutes Delir, Entzündung der Lymphgefäße und der Lymphknoten, Blutergüsse in der Haut, Zittern, Krämpfe (bis hin zu Lähmungen), Bildung von Blutgerinnseln, die sich entzünden, Herzangst mit starken Schmerzen, Pulsbeschleunigung, Aussetzen des Pulsschlages, Venenstauung, trockene Zunge, großer Durst, Schwellung der Speicheldrüsen, Leibkoliken, Erbrechen von Schleim, Blut und Galle, Durchfall, Aufbruch alter Narben und unwillkürlicher Stuhl- und Harnabgang. Erbrechen und das Auftreten von Schweißausbrüchen bessern die Beschwerden, die aber noch nach Monaten und Jah­ren wiederkehren können.

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